Die Veranstaltung White-collar Hacking Contest ist ein neuartiger Ansatz Fraud Investigation auf Basis von Systemen und Datenanalysen in einer praxisorientierten Weise zu vermitteln.

Das Grundkonzept sieht eine Wettbewerbssituation zwischen einzelnen Teams vor, bei denen die teilnehmenden Gruppen zunächst die Rolle von Fraudster (Wirtschaftskriminelle) und dann forensische Prüfer einnehmen. Dabei werden sowohl die Betrugsfälle als auch die Untersuchungen in und mittels aktuellen betriebswirtschaftlichen Systemen wie SAP ECC 6.0 und SAP HANA vorgenommen.

Das Konzept der Veranstaltung wurde von Dr. Michael Schermann an der Technischen Universität München entwickelt und auch schon mehrmals durchgeführt. Für dieses Konzept hat Dr. Schermann 2011 den Ernst Otto Fischer-Lehrpreis erhalten.

Der WCHC erlaubt Studenten in einer spannenden Materie tief gehendes Wissen über betriebswirtschaftliche Abläufe, Kontrollen, Risiken in Unternehmen aus unterschiedlichen Perspektiven zu erlangen. Einerseits aus Sicht der Wirtschaftskriminalität und andererseits aus Sicht von forensischen Prüfern. Um implementierte Fraudfälle entdecken zu können, müssen die Studenten ihr Wissen über Buchhaltung, Security, Informations- und Datenflüsse aber auch Interne Kontroll Systeme vertiefen und in einem gut organisierten Team interdisziplinär anwenden.

Gewinnen wird das Team, dass es am besten schafft die unterschiedlichen Fähigkeiten im Bereich Accounting, forensischer Untersuchung mit der Fähigkeit sich in komplexen Unternehmenssystemen zur Erlangung der notwendigen Informationen zu bewegen, zu verbinden.

Im SoSe 2014 wurde der WCHC von der Technischen Universität München und der HS Heilbronn zusammen abgehalten. Ein Eindruck über die abgelaufene Veranstaltung kann anhand nachstehender Information gewonnen werden.
 
WCHC SoSe 2014 – Blog

August 2014: Der Wirtschaftskriminalität auf der Spur

Denken wie der Feind